Tomme de Marc
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Wenn die Trauben gepresst und die Brände gebrannt sind, bleibt ein Berg Trester übrig: Schalen, Kerne, Fruchtreste. Genau darin verschwinden die jungen Tommes. Der Trester wird mit Marc gemischt, dem Tresterbrand, die Käse werden hineingelegt und die Behälter verschlossen, damit nichts von dem Aroma entweicht. Nach Frankreich gekommen ist diese Methode wahrscheinlich aus Italien.
Im geschlossenen Gefäß arbeitet der Trester weiter und gibt dabei Wärme ab. Der Teig zieht an und wird fester, während das Aroma von außen nach innen wandert. Wie lange das dauert, hängt von Größe und Alter des Käses ab; verpackt werden die Laibe am Ende mitsamt ihrer Tresterkruste. Reift ein Stück noch länger, bildet sich auf dieser Kruste ein weiß-blauer Käseschimmel, der die Säure abbaut.
Unter der dunklen Kruste
Der Teig ist hell, geschmeidig und nach drei Monaten noch jung. Er schmeckt mild und leicht säuerlich, darüber legt sich eine feine Weinnote — kein Alkohol im Mund, eher die Erinnerung an einen Weinkeller. Direkt unter der Kruste ist der Geschmack am deutlichsten, zur Mitte hin wird er milder.
Die Kruste wird üblicherweise abgeschabt oder großzügig weggeschnitten; essbar ist sie, aber körnig und herb. Geschnitten wird in Spalten von der Mitte nach außen, damit jeder Teller beides bekommt. Dazu ein leichter Roter aus der Region, Baguette und sonst nichts.
Von Hand zugeschnitten und gekühlt versandt. Ab 60,00 € Bestellwert liefern wir mit DHL versandkostenfrei.
| Energie in kJ | 1449 |
| Energie in kcal | 350 |
| Fett (g) | 29 |
| davon gesättigte Fettsäuren (g) | 20 |
| Kohlenhydrate (g) | 1,4 |
| davon Zucker (g) | 0 |
| Eiweiß (g) | 10,3 |
| Salz (g) | 2,1 |
| Zutaten | Trester |
| Allergene | keine |