Frischkäse
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Frischkäse wird nicht gereift. Er kommt aus dem Kessel, wird abgetropft und ist fertig – und genau deshalb schmeckt man in ihm die Milch deutlicher als in jedem anderen Käse.
Was Frischkäse ausmacht
Der Bruch wird nicht gepresst und nicht in einen Reifekeller gelegt. Der Wassergehalt bleibt hoch, der Teig weich bis streichfähig, der Geschmack milchig-säuerlich. Weil nichts reift, gibt es auch nichts, was Fehler überdeckt: Frischkäse ist der ehrlichste Prüfstein für die Qualität der Milch.
Was Sie bei uns finden
- Aus Büffelmilch – Mozzarella di Bufala und Burrata. Büffelmilch ist dichter als Kuhmilch und kreideweiß, weil ihr das Karotin fehlt.
- Aus Ziegenmilch – Lenggrieser Ziegenfrischkäse aus Bio-Milch, aus der Nachbarschaft.
- Aus Schafmilch – Fetaki, auch mit Zitrone eingelegt.
- Doppelrahm – Brillat Savarin, gehaltvoll und schon fast ein Dessert.
- Besonderheiten – Graukäse aus Magermilch, ohne Lab gemacht und sehr fettarm; Belper Knolle mit Knoblauch und schwarzem Pfeffer.
Aufbewahrung und Menge
Frischkäse gehört bei 2 bis 4 °C in eine verschlossene Dose, am besten im eigenen Sud, und hält dort drei bis fünf Tage. Er wird deutlich kühler serviert als gereifter Käse – 20 bis 30 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank reichen. Auf dem Brett steht er am Anfang, vor allen gereiften Sorten. Mehr dazu unter Grundsätze für die Zusammenstellung einer Käseauswahl und Käse richtig aufbewahren.