Käsehobel Milano auf Blister
15,15 €
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
Den Käsehobel gibt es seit 1925. Ein norwegischer Tischler namens Thor Bjørklund ärgerte sich darüber, dass beim Schneiden nie gleichmäßige Scheiben herauskamen, sah sich seinen Handhobel für Holz an und übertrug das Prinzip auf Käse. Auf Norwegisch heißt das Ergebnis bis heute ostehøvel, wörtlich Käsehobel.
Das Prinzip ist einfach und wurde seither selten verbessert: eine Klinge in einem Schlitz, ein flacher Zug über die Schnittfläche. Entscheidend ist, wie das Blatt federt. Bei diesem Modell ist es biegsam, und damit lässt sich die Stärke der Scheibe steuern — flacher Winkel für hauchdünne Blätter, steiler angesetzt für kräftige Scheiben.
Warum nichts haften bleibt
Käse klebt an Metall, sobald das Fett bei Zimmertemperatur weich wird. Die glatte, rostfreie Oberfläche gibt ihm dafür wenig Angriffsfläche: Der Span löst sich und fällt ab, statt sich um die Klinge zu wickeln.
Geeignet ist der Hobel für halbfeste und feste Sorten, für Bergkäse, Gouda, Appenzeller oder Tilsiter. Bei sehr weichen Käsen versagt jedes Hobelblatt, dafür braucht es einen Draht; bei sehr harten, kristallinen Laiben ebenso, die brechen besser, als dass sie sich hobeln ließen. Dünne Späne aufs Brot, über einen Salat oder über heiße Kartoffeln, wo sie in Sekunden zusammenfallen. Nach dem Gebrauch abspülen und abtrocknen, dann bleibt die Klinge lange scharf.
Versand mit DHL. Ab 60,00 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei.