Schnittkäse
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Schnittkäse ist die verlässliche Mitte: fest genug zum Schneiden, weich genug für Aroma. Es ist die größte Familie im Sortiment – und die, in der die Unterschiede zwischen Ländern und Reifezeiten am deutlichsten werden.
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Wie Schnittkäse entsteht
Der Bruch wird kleiner geschnitten als bei Weichkäse und gepresst, damit Molke austritt. Was bleibt, ist ein Teig mit mittlerem Wassergehalt, der bei zwei bis zwölf Monaten Reifung Würze aufbaut, ohne hart zu werden.
Nach Herkunft
- Schweiz – Appenzeller mit Kräutersulz gewaschen, Tête de Moine zum Hobeln, Raclette aus dem Wallis, Le Maréchal.
- Frankreich – Tomme de Savoie, Morbier mit der Ascheschicht, Saint Nectaire, Salers, Mimolette vieille, Trappe Echourgnac.
- Italien – Fontina, Taleggio, Caciocavallo, Montasio, Castelmagno.
- Niederlande – Gouda in vier Reifegraden, von mittelalt bis uralt, dazu Gouda Pure Jersey.
- Deutschland und Österreich – Wiesenblumenkäse, Der Knappe, Schloßberger.
Schneiden und aufbewahren
Keile parallel zur Spitze schneiden, damit jeder Rinde und Kern bekommt. Im Kühlschrank in Käsepapier oder Folie, Schnittfläche abgedeckt, im Gemüsefach bei 4 bis 6 °C – so halten sich Schnittkäse zwei bis drei Wochen. Eine Stunde vor dem Essen herausnehmen. Käse richtig aufbewahren